Onlinehilfe der Welt

 

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 Andrea E. Kaiser

und  Hans-Peter Eisold

Aber es gibt Wichtigeres: Wie funktioniert eigentlich die Welt?

Bringt die Materie den Geist hervor, oder beeinflusst Geist die Materie?

Haben wir Entscheidungsfreiheit,

oder ist alles, auch unsere Gehirnarbeit, nur ein mechanistischer Ablauf?

Ist was dran an den parapsychologischen Phänomenen?

Sind sie mit unserem wissenschaftlichen Weltbild vereinbar?

Haben Nahtodeserlebnisse und Rückführungen in frühere Leben Realitätswert?

Beschreiben Religionen, so verschieden sie auch sind, etwas Wahres?

Wurde die Welt erschaffen, und wenn ja, wozu?

Erfüllt unser Leben einen Zweck?

Computersysteme haben eine Onlinehilfe. Wenn man die F1-Taste drückt, werden Texte angezeigt, die darstellen, wie das System funktioniert und zu handhaben ist.

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Hier können Sie kostenlos mp3-Musik downloaden, die ich gemeinsam mit meinem Computer komponiert und erzeugt habe

Ein Science-Fiction-Roman ohne Handlung

© Copyright by Andrea E. Kaiser

 

 

Neues

Beispiel

13.05.2010

Die Offenbarung des Johannes

Johannes wird zu einer interstellaren Castingshow eingeladen und übernimmt selbst eine kleine Aufgabe.

Beispiel

05.10.2009

Das Vielewelten-Museum

Das Vielewelten-Museum demonstriert seinen Besuchern, wie sich Welten ohne Einfluss von außen entwickeln, besonders diejenigen, in denen eines Tages ein Lebewesen über seine Schöpfung und seinen freien Willen nachdenkt.

Literatur

14.09.2008

Das Jüngste Gericht

Die Offenbarung des Johannes und die Evangelien schildern ein Seelen-Casting. Der Weltuntergang und das Jüngste Gericht haben schon stattgefunden, ohne dass wir es gemerkt haben.

Beispiel

17.08.2008

Installation einer Erfindung

Das Beispiel zeigt, wie Kulturgötter eine neue Erfindung in der Welt plazieren, wie ein Leben geplant wird, wie die Schlafphasen zur Feinsteuerung des Schicksals genutzt werden und wie sich im Jenseits Wesen in Chatrooms treffen.

Beispiel

24.08.2008

Installation einer Erfindung (Fortsetzung)

Ein Kulturgott-Student unterhält sich mit seinem Lehrer. Thema ist u.a., warum man Sonntags zum Gottesdienst in die Kirche geht, bei der Predigt ruhig einschlafen darf und auch beim Fernsehen gelegentlich ein Nickerchen machen sollte. Außerdem erfährt der Leser, warum man in einer virtuellen Welt keine weite Kleidung tragen sollte.

Details

23.02.2008

Gesundheit

Warum funktionieren Handauflegen, Akupunktur, Homöopathie und Hypnosetherapie?

Beispiel

19.02.2008

Recycling von Weltkopien

Wie Kulturgötter vorhandene Sicherungskopien der Welt verwenden, um neue Kulturen und Religionen zu installieren.

FAQs

05.02.2008

Gibt es Gott?

 

 

 

Bringt die Materie den Geist hervor, oder beeinflusst Geist die Materie?

Ganz grob gesehen sind vier Modelle denkbar:

 

1

Es gibt nur Materie, keinen Geist. Unsere Reaktionen auf Wahrnehmungen, unsere Gefühle und unser Ich-Bewusstsein entstehen nur durch Schaltungen und chemische Vorgänge im Gehirn.

2

Materie ist die alleinige Ursache allen Geschehens in der Materiewelt, auch unserer Reaktionen, Gefühle und unseres Ich-Bewusstseins. Geist existiert außerhalb der Materiewelt und bezieht Wahrnehmungen aus der Materie, d.h. wir als Geistwesen sind in der materiellen Welt nur Zuschauer.

3

Materie und Geist existieren unabhängig voneinander, können sich aber verbinden. Geist nimmt die materielle Welt wahr und kann sie beeinflussen.

4

Es existiert nur Geist. Die materielle Welt ist eine Illusion.

 

Auseinandersetzungen über Modell 1 verlaufen häufig emotional und sogar aggressiv. Grund ist wahrscheinlich, dass die Verfechter des Materialismus sich von religiöser Bevormundung befreien wollen. Religionen wurden genutzt, um die Macht absoluter Monarchen zu begründen oder Menschen zu gehorsamen Staatsbürgern und Arbeitern zu erziehen. Auch im privaten Bereich verwenden Eltern religiöse Drohungen als Erziehungsmittel. Die Gegner der Religion haben die Meinung verbreitet, an höhere Mächte zu glauben, sei verstandeswidrig. Mit der Einführung von Formen eines gesellschaftlichen Zusammenlebens, an dem viele Menschen mitgestalten dürfen, hat man sich auf die Vernunft zur Klärung von Konflikten geeinigt, was sich auch einigermaßen bewährt hat. Folge ist leider, dass Menschen lächerlich gemacht werden, die gern an Mächte glauben möchten, die der Materie übergeordnet sind. Die Gegner des Materialismus reagieren allerdings auch sehr emotional auf Andersdenkende, da sie gewohnt sind, sich gegenseitig in ihrem Glauben zu bestärken, und sich deshalb leicht angegriffen und verletzt fühlen. Zu ihrem Glauben gehört teilweise auch die Vorstellung, Interessenvertreter höherer Mächte zu sein und für diese missionieren zu müssen.

 

Als Argument für Modell 1 wird angeführt, dass sich die Phänomene der Natur auf Wechselwirkungen kleinster Teilchen zurückführen lassen. Der Physiker Laplace hat die Vorstellung entwickelt, dass man nur den Zustand der Welt zu einem einzigen Zeitpunkt kennen müsste, um alle anderen Zustände der Vergangenheit oder Zukunft davon abzuleiten. Evolutionsbiologen erklären die Entstehung der Lebewesen durch natürliche Selektion der am besten an die Umwelt Angepassten, wobei Vererbungsmechanismen eine Rolle spielen, die in der molekularen Ebene begründet sind. Vorgänge im Gehirn werden gründlich erforscht und auf Stromstöße und chemische Vorgänge zurückgeführt. Durch Computerprogramme lassen sich neuronale Schaltungen stark vereinfacht simulieren. Computer werden durch solche Programme lernfähig und erkennen Muster wieder.

 

Gegen Modell 1 spricht, dass es parapsychologische Phänomene nicht erklären kann wie Telepathie, außerkörperliche Erfahrungen, Erlebnisse von Menschen in Augenblicken, in denen sie klinisch tot waren, und Erinnerungen an frühere Leben. Außerdem wird durch die Quantentheorie der totale Determinismus in Frage gestellt. Zu jedem Zustand der Welt gibt es, ihr zufolge, mehrere Fortsetzungsmöglichkeiten, über deren Eintreffen die Physik nur Wahrscheinlichkeiten angibt. Ohne die Entscheidung eines übergeordneten Geistes müssen alle Möglichkeiten realisiert werden, da nichts existiert, was eine einzelne Möglichkeit ausschließt. Die Kopenhagener Deutung der Quantentheorie geht von Entscheidungen eines "bewussten Beobachters" aus, wobei spekuliert wird, ob das System diese Beobachter selbst hervorbringt.

 

Gegen Modell 2 (nur Zuschauer, keine Einflussnahme) spricht, dass es nicht erklären kann, wie uns die auf parapsychologischem Weg wahrgenommenen Erkenntnisse mitgeteilt werden, denn ein Zuschauer müsste dazu sprechen oder schreiben, also Materie beeinflussen.

 

Gegen Modell 4 (Materie ist Illusion) scheint zunächst zu sprechen, dass die Materie sich nicht total nach unseren Wünschen formt. Aber der, der das erlebt, ist ja auch nicht der vollständige oder einzige Geist. Die Widerspenstigkeit der Materie ist durch die Mitwirkung anderer Geistwesen an der Gestaltung der Welt erklärbar.

 

Eine Auswahl zwischen Modell 3 und 4 ist aus unserer irdischen Perspektive nicht möglich.

 

Mein Sciencefiction-Roman "Onlinehilfe der Welt" beschreibt die Welt als System, das in einem Computer programmiert ist. Ein Teil des Computerspeichers beinhaltet die Raumzeit, ein weiterer die Seelen. Diese sind Gebilde aus künstlicher Intelligenz. Das Programm, das den Inhalt des Raumzeit-Speichers erzeugt, schickt Informationen an die Seelen und erhält Input von ihnen. Dieses Nebeneinander von Materie und Geist entspricht Modell 3 (Materie und Geist nebeneinander). Aus Sicht der Benutzer des Programms in der wirklichen Welt, die sich über eine Seelenschnittstelle mit einer Spielfigur Mensch verbinden, handelt es sich um Modell 4, denn für die Benutzer ist die irdische Materie eine Illusion. Sie haben das Programm geschrieben und können Entscheidungen über alle Quantensprünge treffen.

 

Der Roman ist der Text, den ein Benutzer erhält, wenn er über die F1-Taste des Systems die Onlinehilfe aufruft, die ihm erläutert, wie das System arbeitet, und seine Funktionsweise an Beispielen darstellt. Ein solcher Roman muss sich, auch wenn es erkenntnistheoretisch mehrere Möglichkeiten gibt, immer für eine entscheiden. Es steht also häufig da "Es ist so oder so ...". Damit soll nicht eine neue Wahrheit verkündet werden. Der Text soll durch ein Denkmodell als Beispiel zeigen, dass es zumindest nicht verstandeswidrig und lächerlich ist, an Geist außerhalb der Materie zu glauben. Der Verstand ist in der Lage, mindestens dieses eine Beispiel zu begreifen, wenn man nur die richtigen Vokabeln benutzt. Wer Freude an philosophischen Spekulationen hat, kann sich dann weitere Varianten ausmalen.

 

Nicht geklärt ist allerdings, wie Geist und Materie in der Welt unserer Schöpfer zusammenwirken, und in der Welt von deren Schöpfern usw ...

Parapsychologische Phänomene und Quantensprünge sind vielleicht eine spezielle Eigenart des Programms, das unsere irdische Welt erzeugt. Damit würde schon auf der nächsthöheren Ebene das einzige Argument für einen Geist außerhalb der Materie entfallen. Dort können also Modell 1 und 2 zutreffen.